Im Zürcher Altstadtquartier ist man besorgt wegen Mäni, dem Kind einer Abortwärterin, das ohne Vater aufwächst. Briefträger Jucker redet dem Buben ins Gewissen, nimmt ihn aber auch gegen ungerechtfertigte Anschuldigungen in Schutz. Nach dem Tod von Mänis Mutter bringt Jucker, mittlerweile Vormund des Kindes geworden, Mäni zu sich nach Hause. Frau Jucker akzeptiert den Buben nicht und wirft Jucker vor, das eigene, verstorbene Kind vergessen zu haben. Frau Jucker flieht zu ihrer Schwester; Mäni läuft ebenfalls weg. Versöhnung beim Kaninchenstall, den Jucker oberhalb der Stadt in seinem Schrebergarten eingerichtet hat.
Regie: Kurt Früh
Quelle Felix Aeppli's Web-Dokumentation Schweizer Film und Film in der Schweiz
Felix Aeppli. Der Schweizer Film
1929-1964: Die Schweiz als Ritual. Band 2: Materialien, 447 S. (Zürich:
Limmat Verlag, 1981), Film Nr. 139