Oberstadtgass (1956)

Inhaltsangaben zu Schweizer Filmen von Felix Aeppli

Dr. phil., Historiker, Filmexperte & Stonologe, CH-8055 Zürich

 

Im Zürcher Altstadtquartier ist man besorgt wegen Mäni, dem Kind einer Abortwärterin, das ohne Vater aufwächst. Briefträger Jucker redet dem Buben ins Gewissen, nimmt ihn aber auch gegen ungerechtfertigte Anschuldigungen in Schutz. Nach dem Tod von Mänis Mutter bringt Jucker, mittlerweile Vormund des Kindes geworden, Mäni zu sich nach Hause. Frau Jucker akzeptiert den Buben nicht und wirft Jucker vor, das eigene, verstorbene Kind vergessen zu haben. Frau Jucker flieht zu ihrer Schwester; Mäni läuft ebenfalls weg. Versöhnung beim Kaninchenstall, den Jucker oberhalb der Stadt in seinem Schrebergarten eingerichtet hat.

Regie: Kurt Früh

 

Quelle
Felix Aeppli. Der Schweizer Film 1929-1964: Die Schweiz als Ritual. Band 2: Materialien, 447 S. (Zürich: Limmat Verlag, 1981), Film Nr. 139

 

Klappentext zum Buch

Felix Aeppli's Web-Dokumentation Schweizer Film und Film in der Schweiz

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