Familie Caduff mit sechs Kindern wohnt in einer Notwohnungsbaracke am Stadtrand von Zürich. Der Vater verliert seine Stelle in der Fabrik. Ein Kind kann nicht in die nächste Schulkasse versetzt werden. Zwei Buben getrauen sich nicht nach Hause, weil sie eine Scheibe eingeschlagen haben. Die älteste Tochter bleibt über Nacht weg. Am Zürichberg offeriert Bauunternehmer und Häusermakler Frehner den Caduffs eine neue, sehr preisgünstige Wohnung im ersten Stock seiner Villa. Er hofft, dass der Lärm der Familie eine Kündigung der ständig nörgelnden Eidenbenz aus der Parterrewohnung provozieren werde. Die neue, vornehme Umgebung verändert die Caduffs: Sie sind leise und freunden sich bald mit Eidenbenz und weiteren Nachbarn an. Frehner erhält wegen seiner "sozialen Gesinnung" einen Grossauftrag. Zu Weihnachten rückt er mit einer Spielzeugeisenbahn für die Caduff-Buben an und tauscht das Geschenk gegen die bereits abgeschickte Kündigung. Schon bald spielen die erwachsenen Männer mit der Eisenbahn.
Regie: Kurt Früh
Quelle
Felix Aeppli. Der Schweizer Film 1929-1964:
Die Schweiz als Ritual. Band 2: Materialien, 447 S. (Zürich:
Limmat Verlag, 1981), Film Nr.181
Felix Aeppli's Web-Dokumentation Schweizer Film und Film in der Schweiz
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